Wer in einen schwankenden Markt einsteigt, stellt sich fast immer dieselbe Frage: Ist jetzt der richtige Moment? Die ehrliche Antwort lautet: Das weiss niemand. Das Cost-Average-Prinzip, auf Englisch Dollar-Cost-Averaging (DCA), nimmt diese Frage aus der Entscheidung.
So funktioniert es
Du investierst in regelmässigen Abständen einen festen Betrag, zum Beispiel jeden Monat CHF 100 – unabhängig davon, wo der Kurs gerade steht. Ist der Kurs tief, bekommst Du für Deine CHF 100 mehr Anteile. Ist er hoch, weniger. Über einen ganzen Zyklus glättet sich so Dein durchschnittlicher Einstiegspreis.
Warum das hilft
- Weniger Druck: Du musst den richtigen Moment nicht erraten.
- Weniger Emotion: Euphorie und Panik beeinflussen Deine Käufe weniger.
- Planbarkeit: Der Betrag passt in Dein Budget, Monat für Monat.
Was DCA nicht ist
DCA ist keine Garantie gegen Verluste. Fällt ein Kurs dauerhaft, verliert man auch mit regelmässigen Käufen. Es ist ein Werkzeug für Disziplin, kein Versprechen auf Gewinn.
Märkte drehen sich wie ein Wasserrad. Geduld schlägt Hektik.
In Station 03 des Watanabe-Wegs findest Du eine Beispielrechnung mit erfundenen Kursen, an der Du den Effekt selbst ausprobieren kannst. Keine Prognose, keine Empfehlung.




